tbs berlin GmbH Unternehmensberatung

Projekte

Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege

Wir sind Partner des Projektes:http://www.dasein-starksein.de/unternehmen/wer-mitmacht.html; Laufzeit 2010-2013. Wir entwickeln und erproben dort gemeinsam mit Betriebs-, Personalräten und Personalleitungen Angebote für Beschäftigte, Beruf und Pflege besser als bisher vereinbaren zu können.

Weitere Information finden Sie in unseren Projektflyern:

Flyer für Beschäftigte

Flyer für Unternehmen

Initiator und Finanzierung des Projektes
Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg
INNOPUNKT Initiative „Beruf, Familie, Pflegen. Neue Vereinbarkeitslösungen für Brandenburg“
Land Brandenburg
Europäische Union, Europäischer Sozialfonds

nähere Infos unter: http://www.lasa-brandenburg.de/Initiative-Beruf-Familie-Pflegen-neue-Vereinbarkeitsloesungen.1051.0.html

Unterstützung von Beschäftigtenvertretungen und Personalleitungen: 

Beruf, Familie, Pflege und Freizeit „unter einen Hut zu bringen“ ist besonders für die wachsende Zahl der Frauen und Männer ein Problem, die zu Hause pflegen. Demografischer Wandel und Vereinbarkeitsprobleme können vielfältige negative Folgen haben. Zum Beispiel für den Betrieb: Planungs-/Leistungsprobleme, Arbeitsunfähigkeit oder fehlende Fachkräfte und für die Beschäftigten: Stress durch Doppelbelastung, Erkrankung, finanzielle Probleme bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes.
Um dies zu vermeiden, ist die Förderung der Vereinbarkeit eine wichtige Aufgabe der Geschäftsführung und der Beschäftigtenvertretung. Wir helfen Ihnen dabei, die Vereinbarkeit für pflegende Beschäftigte in Betrieben zu verbessern. Auf Basis der gesetzlichen Grundlagen (Familienpflegezeitgesetz), eines Ansprechpartnermodells, eines Unterstützungsnetzes (Soforthilfe, Coaching) und anhand von Musterregelungen entwickeln wir mit Ihnen praktikable Lösungen und binden diese in ein familienfreundliches Gesamtkonzept ein.


Leistungen der tbs berlin und in Kooperation mit unseren Partnern:

  • Sensibilisierungsveranstaltungen
  • Grundlagenschulung für Betriebs-/Personalräte und Personalleitungen
  • Schulung für betriebliche/r Ansprechpartner/in Pflege (Infomappe)
  • Schulung und Beratung zu einer Betriebsvereinbarung oder Dienstvereinbarung Vereinbarkeit von Beruf und Pflege (Basis: "Musterbetriebs- oder Dienstvereinbarung Vereinbarkeit Beruf und Pflege")

Inhalte sind Insbesondere:

  • betriebliches Soforthilfe-Telefon: Für pflegende Beschäftigte, die in bestimmten Situationen ihren Arbeitsplatz nicht verlassen können (Notfälle, plötzliche Dienstreisen ...) und trotzdem sicher sein wollen, dass ihre Angehörigen gut gepflegt werden.
  • betriebliches Coachingangebot: Für pflegende Beschäftigte, die durch Coaches bei der Bewältigung schwieriger Pflegesituationen und bei der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf psychosozial unterstützt werden sollen.
  • Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten pflegesensibler Arbeitszeiten
  • Arbeitsorganisatorische Unterstützungsöglichkeiten
  • Rechtliche Grundlagen: Teilzeit-und Befristungsgesetz, Pflegezeit- und Familienpflegzeitgesetz, Betriebsverfassung und pesonalvertretungsgesetze

Die Angebote werden nach Absprache betriebsspezifisch angepasst. Auch betriebsübergreifende Angebote sind möglich.

Ansprechpartner: Wolfgang Jungen-Kalisch, Tel:030/23625670

          

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Beruf, Familie, Pflege und Freizeit „unter einen Hut zu bringen“ ist be­son­­ders für die wachsen­de Zahl der Frauen und Männer ein Problem, die zu Hause pfle­gen. Demo­gra­fischer Wandel und Vereinbarkeitsprobleme können viel­fältige negative Folgen haben. Zum Beispiel für den Betrieb: Planungs-/Leistungsprobleme, Arbeitsunfähig­keit oder fehle­nde Fach­kräfte und für die Beschäftigten:­ Stress durch Doppelbelastung, Erkrankung, finanzielle Probleme bis hin zum Verlust des Arbeits­­platzes.

Um dies zu vermeiden, ist die Förderung der Vereinbarkeit eine wichtige Aufgabe der Ge­schäfts­führung und der Beschäftigtenvertretung. Wir sind darauf spezialisiert,  die Verbesserung der Ver­ein­bar­keit für pflegende Be­schäftig­te in Betrieben zu unterstützen. Auf Basis der gesetzlichen Grund­­lagen (Fami­lien­pflegezeitgesetz), eines Ansprechpartner­modells, eines Unter­stützungs­­netzes (Sofort­hilfe, Coa­ching) und anhand von Musterregelungen entwickeln wir mit Ihnen prakti­kable Lösun­gen und binden diese in ein famili­en­freundliches Gesamtkonzept ein.

Im Rahmen eines ESF-geförderten Projektes http://www.dasein-starksein.de/ im Land Brandenburg entwickelt und erprobt die tbs berlin zusammen mit der Stiftung Pflegebrücke seit 2010 konkrete Hilfsangebote und betriebliche Regelungen für pflegende Beschäftigte. Alle Ergebnisse und Ansätze zur Umsetzung der Hilfsangebote werden zusammen mit Betriebs-/Personalräten, Personalleitung und externen Dienstleistern erarbeitet.

Insbesondere geht es darum die konkrete Umsetzung mittels einer Muster-Betriebsvereinbarung bzw. Dienstvereinbarung zur Vereinbarkeit Beruf und Pflege zu flankieren. Viele Angebote können aber auch ohne betriebliche Vereinbarung umgesetzt werden. 

 

Ansprechpartner: Wolfgang Jungen-Kalisch, Tel. 030/23625670         

Exemplarische Cluster-Analyse für ein Kompetenzfeld Berliner Wasser

Gefördert durch die Hans Böckler Stiftung

Forschungsschwerpunkt: Strukturwandel - Innovationen und Beschäftigung

Laufzeit:8/2010-9/201

siehe: http://www.boeckler.de/11145.htm?projekt=S-2010-395-1%20F&chunk=1

 

Projektbeschreibung:

Projektziel:

Die Infrastruktur zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie die Umsetzung der EU- Wasserrahmenrichtlinie erfordern Investitionen und qualifizierte Fachkräfte. Die exemplarische Clusteranalyse `Wasserwirtschaft` Berlin soll vorhandene Potenziale und Hindernisse für die Sicherung von Arbeitsplätzen, Ausbildung und für neue Arbeit in diesem Bereich des "Ökologischen Bauens" sichtbar machen.

Veröffentlichungen:

Jungen-Kalisch, Wolfgang; Paust-Lassen, Pia: Ergebnisse der exemplarischen Clusteranalyse im Wirtschaftssektor Wasser Berlin. Abschlussbericht.- Berlin, Oktober 2011.- 51 S.

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1. Kontext

Der Teil des Berliner Bauhauptgewerbes, der im Sektor der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung tätig ist, hat mit seinen schätzungsweise 5000 Beschäftigten für die Stadt industriepolitische Bedeutung. Die Abhängigkeit dieser Betriebe von der Auftragsvergabe der Berliner Wasserbetriebe und der öffentlichen Hand ist groß und beeinflusst deren Investitionsentscheidungen sowie die Anzahl von Arbeits- und Ausbildungsplätzen.

Wie die hohen ökologischen Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie durch die regionale Wasserwirtschaft erfüllt werden können, ist nicht nur in Berlin eine aktuelle Herausforderung.

Jenseits der Diskussion von Wasserpreisen, Privatisierungsverträgen bzw. privater oder öffentlicher

Organisationsstruktur soll hier der Fokus auf die regionalen Entwicklungschancen der Betriebe und deren Beschäftigten durch eine exemplarische Befragungen gelenkt werden.

 

2. Fragestellung

- Wie ist das Unternehmenscluster Wasser in Berlin aufgestellt?

- Welche industriepolitischen Aufgaben lassen sich für Gewerkschaften, Bau-Unternehmensverbände und politisch Verantwortliche für den Wirtschaftssektor "Wasser" identifizieren?

 

3. Untersuchungsmethoden

Anhand von Befragungen (qualitative Interviews) in 12 ausgewählten Baubetrieben und Dienstleistungsunternehmen, die im Bereich des ökologischen Bauens im Wassersektor in Berlin tätig sind, wurden Basisdaten des Unternehmensclusters gewonnen und aufbereitet bzw. das Kompetenzfeld exemplarisch skizziert. Dazu gehören z. B. Betriebstypen und -größen, Umsatzentwicklungen, Investitionen, Anzahl und Qualifikation der Beschäftigten, zukünftiger Fachkräfte- und Qualifizierungsbedarf, Investitionshemmnisse, technische Entwicklungen.

 

4. Darstellung der Ergebnisse

Mit schätzungsweise 15.500 Beschäftigten besteht ein Unternehmenscluster "Wasser" in Berlin mit industriepolitischer Bedeutung. Nahezu alle industriellen und handwerklichen Bau- und Dienstleistungen der Wasserver- und Entsorgung werden auf hohem Niveau abdeckt. Seine Potenziale werden aber aufgrund einer unzureichenden Vernetzung zur Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Beschäftigung bisher in zu geringem Maße genutzt.

Viele Unternehmen sind von der Investitionspolitik des Landes abhängig. Hemmnisse bei der Investitionsplanung/-umsetzung, Grenzen ihrer Innovationsfähigkeit und Probleme der Fachkräftesicherung sind sichtbar. Gleichzeitig steigen die infrastrukturellen, ökologischen und energetischen Investitionsanforderungen, die nur durch ein effektiv vernetztes Wassercluster realisiert werden können.

Mit dem Aufbau eines daran orientierten "Kompetenzfeldes Wasser Berlin" aus Industrie, Handwerk, Dienstleistung, Forschung, Politik und Berliner Wasserbetrieben könnten langfristig Stadtentwicklung, Wirtschaft und Beschäftigung gefördert werden. Dies sollte ein gemeinsames Ziel der Berliner Politik und der Sozialpartner der Bauwirtschaft sein.